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Miniaturdeutschlandstühle kommen zu ihren „Geschwistern“ ins Haus der Geschichte nach Bonn

Eine Delegation der Bürgerstiftung Halterner für Halterner überreichte Ende Oktoberdrei kleine Deutschlandstühle dem Haus der Geschichte in Bonn. Freudig entgegengenommen wurden sie von Mirjam Franke und Petra Nüßge(Objektdisposition), die bereits 1994 die 17 großen Deutschlandstühle in Empfang nahm. 
 

Die friedliche Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland inspirierte Halterner Handwerkermeister zum ersten Jahrestag der Zusammenführung 17 Stühle zu fertigen, für jedes Bundesland einen, wobei die Rückenlehnen den Umriss des jeweiligen Landes darstellen. Die Lehne des 17. Stuhls zeigt alle 16 Bundesländer vereint. Die Stühle sind von den jeweiligen Ministerpräsidenten der Länder signiert worden, der „Deutschland-Stuhl“ vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl. 

Die Botschaft des Stuhlensembles bleibt aktuell: sich zusammensetzen, in einen Dialog und Meinungsaustausch kommen und verantwortungsvoll sowie solidarisch das Leben in Freiheit gestalten.

20 Jahre nach dem Mauerfall gaben dieselben Handwerkermeister in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Miniaturausgaben des Deutschlandstuhles aus. 1.000-mal wurde die Botschaft „nur, wer sich zusammensetzt, kann die Herausforderungen unserer der Zeit lösen“ international verbreitet. Auch Papst Benedikt XVI. freute sich über ein Deutschlandstühlchen. Inzwischen haben sich die Lebensumstände der Besitzer der Miniaturexemplare zum Teil geändert, so dass sie die Deutschlandstühlchen gerne weitergeben möchten. Zu dem Zweck hat eine Dame der Bürgerstiftung ihre drei Stühlchen mit den Sitzflächen in schwarz, rot und gold vermacht und freut sich nun, dass sie zu den „großen Geschwistern“ in das Haus der Geschichte gekommen sind. 

Bürgerstiftung Halterner für Halterner überreicht Deutschlandstühlchen an Petra Nüßgen (li.) und Mirjam Franke (re) von li. Dr. Georg Tuschewitzki, Hubert Middrup, Dr. Reinhild Tuschewitzki, Johannes Nienhaus, Adelheid Dreckmann